Der Euroraum: Hypothekenzinsen
der Euroraum — durchschnittlicher Zinssatz für neue Hypotheken: 3,60 % (August 2026). Der Wert stieg gegenüber 3,52 % im vorangegangenen Monat. Ein Jahr zuvor lag er bei 3,33 %. Im dargestellten Zeitraum bewegte sich der Wert zwischen 1,30 % und 4,06 %.
Was dieser Zinssatz misst
- der Euroraum — durchschnittlicher Zinssatz, den Banken im Zeitraum August 2026 mit privaten Haushalten für neue Wohnungsbaukredite vereinbarten, gewichtet nach Kreditvolumen über alle anfänglichen Zinsbindungsfristen hinweg, von variabel bis über zehn Jahre fest.
- Er umfasst neu verhandelte Kredite und schließt Gebühren sowie sonstige Kosten aus.
- Die EZB veröffentlicht ihn am 23. Arbeitstag nach Monatsende.
- Er ist weder ein Zinssatz, der Ihnen heute angeboten werden kann, noch ein zehn Jahre festgeschriebener Zinssatz und auch nicht der Zinssatz bestehender Kreditnehmer.
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Hypothekenzinsen und die EZB
August 2026: Der EZB-Einlagesatz betrug 2,25 %; der durchschnittliche Zinssatz für neue Hypotheken lag 1,35 Prozentpunkte darüber. der Euroraum — Rendite zehnjähriger Staatsanleihen im selben Monat: 3,60 %.
Die EZB hat den Einlagesatz inzwischen mit Wirkung vom 16. September 2026 auf 2,50 % festgesetzt; diese Zahl bildet die Änderung noch nicht ab.
der Euroraum: Vom Tiefstwert von 1,30 % (Juni 2021) bis zum Höchstwert von 4,06 % (November 2023) stieg der durchschnittliche Zinssatz für neue Hypotheken um 2,76 Prozentpunkte. Im selben Zyklus erhöhte die EZB ihren Einlagesatz von -0,50 % auf 4,00 % (Juli 2022 bis September 2023).
Die EZB legt Hypothekenzinsen nicht fest, sondern die Banken. Die EZB erhebt diese Statistik, um nachzuverfolgen, wie ihre Geldpolitik die Kreditnehmer erreicht.
August 2026: Der Anteil neuer Hypothekenkredite mit variablem Zinssatz oder einer Zinsbindung von bis zu einem Jahr — der Euroraum: 16,6 %; der Rest war länger festgeschrieben. Bei den meisten neuen Krediten ist der Zinssatz länger als ein Jahr festgeschrieben; deshalb wirken sich EZB-Entscheidungen langsamer aus, und bestehende Festzinskreditnehmer sind bis zum Ende ihrer Zinsbindung nicht betroffen.
Der Euroraum — Hypothekenzins: häufig gestellte Fragen
- der Euroraum: Wie hoch ist der durchschnittliche Hypothekenzins?
- 3,60 % (August 2026): der durchschnittliche Zinssatz, den Banken mit privaten Haushalten für neue Wohnungsbaukredite über alle Zinsbindungsfristen hinweg vereinbarten.
- Ist dies der Hypothekenzins, der mir heute angeboten würde?
- Nein. Es ist der Durchschnitt bereits vereinbarter Zinssätze im Zeitraum August 2026, der rund fünf Wochen nach Monatsende veröffentlicht wird. Angebote hängen von Bank, Zinsbindungsfrist und Kreditnehmer ab; beworbene Zinssätze können von den vereinbarten abweichen.
- der Euroraum: Steigen oder fallen die Hypothekenzinsen?
- Der Wert stieg im jüngsten Berichtszeitraum (August 2026) von 3,52 % auf 3,60 %. Ein Jahr zuvor lag er bei 3,33 %.
- der Euroraum: Haben Hypotheken überwiegend feste oder variable Zinssätze?
- August 2026: Der Anteil neuer Hypothekenkredite mit variablem Zinssatz oder einer Zinsbindung von bis zu einem Jahr — der Euroraum: 16,6 %; der Rest war länger festgeschrieben. Bei den meisten neuen Krediten ist der Zinssatz länger als ein Jahr festgeschrieben; deshalb wirken sich EZB-Entscheidungen langsamer aus, und bestehende Festzinskreditnehmer sind bis zum Ende ihrer Zinsbindung nicht betroffen.
- der Euroraum: Wie wirken sich EZB-Zinsentscheidungen auf die Hypothekenzinsen aus?
- der Euroraum: Vom Tiefstwert von 1,30 % (Juni 2021) bis zum Höchstwert von 4,06 % (November 2023) stieg der durchschnittliche Zinssatz für neue Hypotheken um 2,76 Prozentpunkte. Im selben Zyklus erhöhte die EZB ihren Einlagesatz von -0,50 % auf 4,00 % (Juli 2022 bis September 2023). August 2026: Der EZB-Einlagesatz betrug 2,25 %; der durchschnittliche Zinssatz für neue Hypotheken lag 1,35 Prozentpunkte darüber. Die EZB hat den Einlagesatz inzwischen mit Wirkung vom 16. September 2026 auf 2,50 % festgesetzt; diese Zahl bildet die Änderung noch nicht ab.